Alle Beiträge von Christian Knops

Herzlich willkommen bei AsA!

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Die Lebensperspektiven jugendlicher, insbesondere unbegleiteter Flüchtlinge in
Deutschland sind unbefriedigend. Sie haben praktisch keine Chance, einen gesicherten Aufenthaltsstatus zu erhalten.

Der ungesicherte Aufenthalt in Verbindung mit den derzeit geltenden Arbeitsbeschränkungen macht es den jungen Flüchtlingen fast unmöglich, einen Ausbildungsplatz zu finden und einen sinnvollen Alltag zu erleben.

Jede berufliche Perspektive ist ihnen verbaut.

Der Abschluss einer qualifizierten Ausbildung gibt den jungen Menschen eine Zukunftsperspektive, sei es in Deutschland oder nach einer möglichen Rückkehr in das Herkunftsland.

Ausbildung statt Abschiebung (AsA) e.V. ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein zur Förderung junger Flüchtlinge mit dem Ziel, Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. AsA setzt sich dafür ein, dass junge Flüchtlinge eine Arbeitserlaubnis für die Zeit einer Ausbildung in Deutschland erhalten.

15.150 € von den Schülern aus Nonnenwerth erlaufen

Beim 13. Spendenlauf der Schule Nonnenwerth ging es wieder einmal um den guten Zweck und erneut hatten wir von AsA das Privileg,  begünstigt zu werden. Mit so viel Einsatz und Erfolg wie nie zuvor in der Geschichte des Nonnenwerther 24h-Laufs, erliefen die hoch motivierten Schüler 4.779,812km. Die Schüler haben bis zur letzten Minute alles gegeben und sogar in der Nacht zwischen den beiden sehr heißen Tagen, kämpften einzelne Klassen um die Führung in der Klassenwertung. Somit gab es bis zur letzte Sekunde noch absolute Hochspannung, was auch dem umstehenden Publikum aus Lehrern, Eltern und uns Begünstigten einen absoluten  Genuss bereitete. Nicht nur die unglaubliche Kilometerzahl, die in 24 Stunden erlaufen wurde, ist Rekord. Bestleistungen der Klassen los – erlaufen wurden, ist bemerkenswert. Unglaubliche 30.300,-€ waren am Ende des Events im Spendentopf. AsA, als eine der beiden begünstigten Vereine, konnte gleich den Scheck über die Hälfte dieses Geldes entgegen nehmen. Für uns eine riesige Summe, die wir mit Freuden in die Arbeit zur Bildung unserer Jugendlichen einsetzen werden. Uns bleibt an dieser Stelle nir zu sagen: Danke für den enormen Einsatz! Danke für so viel Geld für die Jugendlichen, die wir damit fördern können!

Die Jugendlichen haben ihren Dank ebenfalls in Worte gefasst. Das ist hier nachzulesen: Dankschreiben der Jugendlichen

Bitte ABSTIMMEN!!!

 

Ausbildung statt Abschiebung (AsA) e.V. beteiligt sich bei der Spendenaktion „DiBaDu und Dein Verein“. Ab sofort heißt es: Stimmen sammeln! Die 1.000 Vereine, die bis zum 3. Juni 2014 um 12 Uhr die meisten Stimmen haben, erhalten 1.000 EUR, die wir dringend für unsere „Soul-Kitchen“ benötigen: eine warme Mahlzeit für unsere jungen Flüchtlinge nach der Schule. Bitte stimmen Sie unter ff. link ab:

https://verein.ing-diba.de/kinder-und-jugend/53173/ausbildung-statt-abschiebung-ev

 

Herzlichen Dank!

 

Ehrenvorsitzender Pater Oerder

… und sie bewegt sich doch! Auch in der Politik tut sich etwas!

Der Verein „Ausbildung statt Abschiebung“ AsA e.V. bemüht sich schon lange um die vorbehaltlose Umsetzung der UN-Kinderrechte in der Praxis und nicht nur auf dem Papier.  So freuten sich die Mitglieder, dass die  Bundesregierung im Juli 2010 offiziell den seit 18 Jahren bestehenden Vorbehalt zur UN-Kinderrechtskonvention zurückgenommen hat, denn sie engagieren sich seit Jahren von der Basis her um eine humane Lösung der Probleme junger Flüchtlinge.  Aber trotz Rücknahme dieser Vorbehaltserklärung werden Flüchtlingskinder und -jugendliche im Vergleich zu Kindern mit deutschem Pass immer noch in Deutschland benachteiligt. So betont der Prof. Dr. Lothar Krappmann, langjähriges Mitglied im UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes: „Auch Flüchtlings-, Migranten- sowie staatenlose Kinder sind im Besitz all der Rechte, die die Konvention Kindern als unverlierbare Menschenrechte zusichert und dies ungeachtet der ethnischen Zugehörigkeit, der sozialen Herkunft und anderer Merkmale, wie der Nationalität. Durch die Rücknahme der Vorbehalte allein sind die übergangenen oder missachteten Rechte dieser Kinder noch nicht Wirklichkeit geworden“.

AsA e.V. ist an keine politische Partei oder an andere Organisationen gebunden, ebenso nicht an Kirchen und Religionsgemeinschaften. Die Mitglieder sind Frauen und Männer, die Zivilcourage zeigen, um ausländischen jungen Menschen zur Seite zu stehen, die eines Beistandes bedürfen. Denn der Name des Vereins  = Ausbildung statt Abschiebung ist bei uns Programm. Wir sagen nicht einfach; „Sie sollen zu Hause bleiben, wir haben unsere eigenen Probleme“! Wie könnte auch ein zehnjähriges Kind aus einem Krisengebiet zu Hause bleiben, wenn sich die Verwandten nach Deutschland absetzen und die Eltern verschollen, oder im Krieg ums Leben gekommen sind? Inzwischen ist das Kind aber 18 Jahre alt, hat eine deutsche Schule besucht und befindet sich in einer Ausbildung bzw. sucht einen Ausbildungsplatz. Nun kommt plötzlich der Bescheid:“ in zwei Monaten ist mit der Ausweisung zu rechnen“ Hier und in vielen ähnlichen Fällen will der Verein Hilfestellung geben. Für die betroffenen Jugendlichen eine echte Lebenshilfe. In der Tat ist es in dieser globalen Welt angebracht, sich auf Entwicklungen einzustellen, die niemand aufhalten kann. Deshalb ist es auch sinnvoll, ausländischen Jugendlichen in Deutschland eine fundierte Ausbildung zu vermitteln: Fachkräfte und gute Handwerker werden heute überall gesucht: in der Ersten, Zweiten und Dritten Welt!

Pater Karl Oeder, Ehrenvorsitzender von AsA e.V. Vorsitzender des Vereins Ausbildung statt Abschiebung von November 2003 bis Juni 2011

AsA-Bühnenwerkstatt

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Quelle: privat


Unter Leitung von Carmen Martínez Valdés, die auch eine erfahrene Tanzpädagogin ist, konnte zu Beginn des Jahres 2013 Premiere gefeiert werden mit dem von jungen Flüchtlingen selbst geschriebenen Stück „Lebens(t)räume“ – eine Reise durch die Lebensrealitäten junger  Flüchtlinge.

Am 15. März 2013 wurde dieses Stück von 17 jungen Flüchtlingen aufgeführt, weitere Vorstellungen folgten.

„Grenzenlos kochen“

Kochen als Mittel zum Austausch und der Begegnung von jungen Menschen aus ganz unterschiedlichen Länder. Mit diesem Projekt, gefördert von Sterntaler Bonn e.V., haben etwa 20 Jugendliche seit Herbst 2012 jede Woche fünf Stunden in der Küche von AsA eingekauft, geschnippelt, gekocht, gebraten und schließlich gegessen, was in Deutschland, Syrien oder etwa im Kongo so auf den Tisch kommt. Dabei heraus gekommen ist nicht nur eine Menge Spaß, sondern auch ein umfangreiches Kochbuch mit vielen leckeren Rezepten.

Neben dem interkulturellen Austausch, der Förderung von Teamgeist und Fairness diente dieses Kochprojekt auch der Stärkung von Selbstvertrauen und der Verarbeitung von Traumatisierungen. Die Jugendlichen haben gekocht, was sie noch von zuhause her kannten und dabei wurde viel erzählt, sich erinnert und weitergegeben. Das Kochbuch wird derzeit von den Jugendlichen noch einmal überarbeitet und kann dann in der Geschäftsstelle eingesehen werden.